Inside the Fridge / Simply Everything

Teaser

A lovestory based on the Song of the Songs (radio play)

Synopsis

(in German only)

Beim einem "Blick in den Kühlschrank" ereignete sich eine Liebesgeschichte, nach einer langen durchfeierten Nacht, und dieser Kühlschrank war leer und weiß. Das war der biographische Hintergrund zu diesem Hörspiel.

Ich habe das dann ein wenig ausgebaut, sowohl im richtigen Leben (das hier nicht interessiert) als auch in Form eines Hörspiels, das den Text des Hoheliedes aus der Bibel zur Grundlage nimmt. Auch dies eine Liebesgeschichte. Wir nahmen die Orte, die in diesem Text bezeichnet werden, Schafsweiden, Weinberge, Obstgärten, Stadtmauern, eine Burg und noch ein paar Orte mehr - und haben dort sowohl die vorfindlichen Geräusche gesammelt, als auch Gespräche geführt mit den Menschen, die uns mehr oder weniger zufällig begegneten. Denen stellten wir die immer gleichen Fragen: Wie stellt ihr euch euren Wunschpartner vor, wie soll der aussehen, wie soll der sein. Es waren also nicht nur Körpermaße gefragt, sondern auch "innere Werte" - und haben dann weiter nachgefragt, warum blond, warum nicht schwarzhaarig, warum ist Treue so wichtig, und so weiter... Manche unserer Zufallsbekanntschaften haben uns dann ihr ganzes Leben erzählt...

Aus diesen Materialien ist dieses Hörspiel zusammengebaut: Im ersten Teil eine Liebesgeschichte, die im echten Leben erst einmal nur eine Sekunde dauerte, bekommt hier 30 Minuten Raum - und im zweiten Teil: Einfach alles - eine Art Rondo über das Leben und Lieben im allgemeinen.

Was noch wichtig wäre zu erzählen, ist, daß wir die gesamten O-Töne in Franken aufgenommen hatten, und die dort überwiegend protestantische Bevölkerung hat ein gewissen Hang, die Dinge etwas schlecht zu reden. Egal, mit wem wir sprachen, wir wurden eigentlich immer mit den Katastrophen, den Problemen, dem Sterben des Waldes und der Kultur (sogar das Sterben der Wirtshauskultur wurde beklagt, wegen des Fernsehens!). Als geballte Ladung kehrt sich dieser fränkische Pessimismus ins Gegenteil um - fanden zumindest Frank Schweizer, mit dem ich dies Hörspiel zusammen komponiert habe, und ich.

ENGLISH VERSION

During a "look in the fridge" a love story happened, after a long night of partying, and this fridge was empty and white. That was the biographical background to this radio play.

I then expanded on this a little, both in real life (which is not of interest here) and in the form of a radio play based on the text of the Song of Songs from the Bible. This too is a love story. We took the places designated in this text - sheep pastures, vineyards, orchards, city walls, a castle and a few more places - and both collected the sounds we found there and had conversations with the people we met more or less by chance. We always asked them the same questions: How do you imagine your ideal partner, what should he look like, what should he be like? So not only body measurements were asked, but also "inner values" - and then we continued to ask why blond, why not black-haired, why is faithfulness so important, and so on... Some of our chance acquaintances then told us their whole lives...

This radio play is made up of these materials: In the first part, a love story that lasted only a second in real life is given 30 minutes of space here - and in the second part: simply everything - a kind of rondo about life and love in general.

What would still be important to tell is that we had recorded all the original sound in Franconia, and the predominantly Protestant population there has a certain tendency to talk things down a bit. No matter who we talked to, we were actually always told about the disasters, the problems, the dying of the forest and the culture (even the dying of the pub culture was lamented, because of television!). As a concentrated charge, this Franconian pessimism turns into the opposite - at least that's what Frank Schweizer, with whom I composed this radio play, and I thought.

Cast & Crew

Director
Uli Aumüller (Text)
Main Cast
Jochen Nix, Ursula Illert
Assistant director
Steffi Illinger
Original Score
Frank Schweizer